Neue Richter und Parcoursbauer für den Holzrückesport
Erfolgreicher Parcoursbau- und Richterkurs in Fahrenzhausen
Im Rahmen der Bayerischen Holzrückemeisterschaft, die vom 18. bis 19. Juli 2026 in Fahrenzhausen stattfand, bot die IGZ Bayern einen Parcoursbau- und Richterkurs an. Ziel dieser Ausbildung ist es, den Teilnehmern die fachgerechte und sichere Errichtung von Hindernisstrecken für Holzrückewettbewerbe sowie das regelkonforme Richten von Turnieren zu vermitteln. Der Lehrgang richtet sich insbesondere an angehende Parcourschefs, künftige Richter sowie erfahrene Gespannführer, die selbst Holzrückewettbewerbe organisieren und durchführen möchten. Insgesamt nahmen sieben Teilnehmer aus Bayern, Hessen und Sachsen an der viertägigen Ausbildung teil. Die Schulung wurde von Ronny Fleischer und Markus Freyburger, Sprecher des Arbeitskreises Holzrückeveranstaltung der IGZ, geleitet. In Theorie und Praxis vermittelten sie den Teilnehmern die Grundlagen des Parcoursbaus sowie die vielfältigen Aufgaben und Verantwortlichkeiten eines Richters bei Holzrückewettbewerben. Die ersten beiden Kurstage standen ganz im Zeichen der Vorbereitung des Wettbewerbs. Am Donnerstag und Freitag wurde gemeinsam der Wettkampfparcours aufgebaut. An den Vormittagen fand begleitend theoretischer Unterricht statt, bei dem die Schulungsunterlagen ausführlich besprochen und die wichtigsten Regeln sowie Sicherheitsaspekte erläutert wurden. Während der Bayerischen Holzrückemeisterschaft konnten die Kursteilnehmer das erlernte Wissen direkt in die Praxis umsetzen. Sie durften die teilnehmenden Holzrücker selbstständig in separaten Wertungslisten richten und erhielten dadurch einen umfassenden Einblick in die Tätigkeit eines Richters. Unter Anleitung der Ausbilder sammelten sie wertvolle Erfahrungen bei der Bewertung der einzelnen Fahrten und lernten, Entscheidungen regelkonform und nachvollziehbar zu treffen. Der Kurs bot den Teilnehmern eine ideale Kombination aus Theorie und Praxis und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung qualifizierter Parcoursbauer und Richter. Die positive Resonanz der Teilnehmer zeigte deutlich, wie wichtig solche Schulungsangebote für die Zukunft des Holzrückesports und die Durchführung professioneller Wettbewerbe sind. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs stehen nun weitere engagierte Fachkräfte zur Verfügung, die künftig bei der Organisation und Durchführung von Holzrückeveranstaltungen mitwirken können.